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Eine Menge Aufwand, Ideen und Know-how wurden in die Weiterentwicklung technischer Möglichkeiten der Kernel-Auslastung investiert und umgesetzt. Der Wirkungsgrad konnte um das 2-5fache erhöht werden. Eine bessere und detailgetreuere Darstellung der Ergebnisse ist die Folge. Ein besonderes Highlight sind die besseren Konstruktionsmöglichkeiten von geometriebasierenden Angusskanälen.

Dem Anwender steht nun eine größere Anzahl an industriell eingesetzten Angusskanalsystemen zur realitätsgetreuen Abbildung zur Verfügung. Nun werden ebenfalls verschiedene Mischtypen von Anschnitten unterstützt. Das hat einen hohen Einfluss auf die Modellflexibilität und die verbesserte Ausbalancierung der Schmelze. Das Werkzeug zur Findung der Anspritzpunkt-Position wurde ebenfalls weiter entwickelt. Diese Funktion schlägt dem Anwender optimale Anspritzpunkte auf Basis der Bauteilgeometrie vor, bevor eine Analyse gestartet wird.

Ein weiterer Vorteil ist, dass zum Beispiel Short Shots oder Bindenähte zu vermeiden, reduziert werden können. Zudem eröffnen sich verbesserte Integrationsmöglichkeiten zu Digimat und Converse. Es stehen zusätzliche Ausgabeoptionen für Analyse-Ergebnisse wie Beispielsweise volumetrische Schwindung, Temperaturverteilung oder Eigenspannungen zur Verfügung. Die Software verfügt über Schnittstellen zu den wichtigsten FEA-Softwaretools für erweiterte Strukturmechanische Analysen, wie Asys, Abaqus, Nastran, Marc, LS-Dyna und Radioss.