Der Informationsaustausch erfolgt direkt und verschiedene Systeme können unabhängig voneinander interagieren. (Bildquelle: Piovan)

Der Informationsaustausch erfolgt direkt und verschiedene Systeme können unabhängig voneinander interagieren. (Bildquelle: Piovan)

Die Integration zwischen Produktion, Distribution und den Informationsstrukturen der Fertigungs­industrie ist das Schlüsselkonzept der Smart Factory. Das italienische Unternehmen hat dies mit der Entwicklung seiner Prozesssteuerungs- und Management-Software umgesetzt. Diese basiert auf den Richtlinien von Industrie 4.0 und schafft Kommunikationsnetze mit Datenaustauschkapazitäten, die ihrer Zeit voraus sind, um Verbindungen zwischen verschiedenen Teilen des technologischen Ökosystems zu ermöglichen. Winfactory 4.0 nutzt OPC-UA, das Protokoll, das von Industrie 4.0 schon vor den Spezifikationen der Smart Factory gewählt wurde: Entwickelt von der OPC Foundation im Jahr 2015, definiert sie die Kommunikationsregeln und den Datenaustausch zwischen den verschiedenen Einheiten, aus denen das System besteht.  Aufgrund der Nutzung dieses Protokolls ermöglicht das System die Überwachung und Sicherstellung des Dialogs zwischen den Maschinen des Unternehmens und den Maschinen von anderen Herstellern. Eine Schnittstelle, die die von jeder Einrichtung kommenden Daten in ein gemeinsames Format übersetzt, ist nicht mehr erforderlich. Der Informationsaustausch erfolgt direkt und verschiedene Systeme können unabhängig voneinander interagieren. Eine ähnliche Kommunikationsplattform ermöglicht einen Zugang und die Nutzung der Software auf Tablets und Smartphones.