Der schallabsorbierende Werkstoff, der diese Stille ermöglicht, ist der offenzellige Melaminharzschaumstoff Basotect von BASF. Darüber hinaus sind Beleuchtung und Arrangement des Objekts so beschaffen, dass sie den optischen Eindruck eines nahezu unendlichen Raumes vermitteln. Neben den schallschluckenden Eigenschaften des Werkstoffs bringt der Werkstoff eine hohe Flexibilität und Vielseitigkeit in den Gestaltungsmöglichkeiten mit. Daher setzen ihn Architekten gerne zur Optimierung der Raumakustik ein. Auch im Bauwesen und bei industriellen Anwendungen ist der Spezialschaumstoff ein bevorzugter Schallabsorber, wie etwa in Fahrstuhlkabinen von Wolkenkratzern in New York City, wo er für die Schallisolierung einiger der schnellsten Fahrstühle in Nordamerika sorgt. „Durch seine Eigenschaften und die Gestaltungsmöglichkeiten war Basotect das ideale Material für das Guggenheim-Exponat“, sagt Jörg Hutmacher, CEO von Pinta Acoustic, die sich der Entwicklung dreidimensionaler Decken und Wandprodukte für eine optimale Raumakustik verschrieben haben. „Ich kenne kein Produkt, mit dem wir die Vision des Künstlers angemessener hätten umsetzen können.“ Durch die vielen Möglichkeiten der Formgebung, kombiniert mit seiner außerordentlichen Schallabsorption inspiriert das  Architekten, Designer und Tontechniker zu ästhetischen Räumen mit der gewünschten Akustik – egal, ob es sich um ein Stadion, einen Konzertsaal oder ein Aufnahmestudio handelt. Er weist außerdem sehr gute Brandschutzeigenschaften auf, ist extrem leicht und einfach zu verarbeiten.