Die Prüfsysteme decken die automatisierte Oberflächeninspektion der kompletten Fertigungskette im Fahrzeugbau ab. (Bildquelle: Micro-Epsilon)

Es ermöglicht die flexible Anpassung der Messabläufe an verschiedenste Fahrzeug-Geometrien und wird in die Fertigungslinie integriert, wobei die Planungen sowohl für Greenfield- als auch Brownfield-Installationen unterstützt wird. Mit einer Auflösung im Zehntel-Millimeter-Bereich können nahezu alle Lackfehler im Basis- und Decklack dreidimensional in Form und Lage auf der Karossenoberfläche erfasst werden. Das Inspektionssystem Surfacecontrol Robotic der Unternehmenstochter INB Vision hingegen setzt auf 3D-Sensoren, um matte Oberflächen schnell und zuverlässig dreidimensional zu erfassen. Dazu gehören neben der Automobilindustrie beispielsweise auch die Bereiche Luftfahrt, Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik. Die neu entwickelten Sensoren basieren auf dem Prinzip der Streifenlichtprojektion und decken Messbereiche von 290 x 210 mm² bis 570 x 430 mm² ab. Diese Sensoren erfassen eine Oberfläche typischerweise innerhalb von 0,5 s pro Messbereich. Die erreichbare laterale Auflösung liegt zwischen 0,25 mm beim kleinsten Messbereich und 0,5 mm beim größten Messbereich. Damit können Oberflächenabweichungen ab 5 µm Höhe prozesssicher erfasst werden. Durch eine Tiefe des Messbereiches zwischen 150 und 300 mm können auch Bereiche mit einer designbedingten starken Krümmung sicher geprüft werden. Größere Prüfobjekte werden mit einer Planungssoftware anhand der CAD-Daten in mehrere Messpositionen aufgeteilt, die nacheinander angefahren werden. Das System ist so ausgelegt, dass auch mehrere Roboter in einer Prüfzelle am selben Prüfobjekt arbeiten können, um die Inspektionszeiten an die Taktrate der Produktion anzupassen.