Der FSK traf sich bei Kuka in Ausgburg. Die Fuggerstadt ist Hauptsitz des weltweit agierenden Unternehmens, das bereits Anfang der 1970er Jahre den ersten Industrieroboter mit sechs elektromotorisch angetriebenen Achsen auf den Markt gebracht hat. (Bildquelle: FSK)

Nach einer Begrüßung durch den FSK und die Fachgruppensprecher stellte Philipp Kremer, Global Business Development Manager bei Kuka, das Unternehmen vor, gefolgt von Benedikt Kailing, Application Product Manager, der über die Einsatzmöglichkeiten von Robotersystemen referierte. Der rege Austausch im Anschluss des Vortrags machte deutlich, dass die Teilnehmer nicht nur interessante Einblicke in das Thema Robotik zu schätzen wussten, sondern auch zahlreiche Anstöße für die Umsetzung in der Schaumstoffverarbeitung mitnehmen konnten. Am Ende der Veranstaltung konnten die Gäste am späteren Nachmittag ihre Eindrücke bei einer interessanten Besichtigung in der Roboter-Produktion vertiefen.

FSK mahnt Fachkräftemangel an

Nach der Mittagspause tauschte sich die Fachgruppe über die Auswirkungen aktueller wirtschaftlicher und politischer Entwicklungen auf die Schaumstoffbranche aus. Regelmäßige Zertifizierungen und Audits aber vor allem auch der teilweise dramatische Fachkräftemangel sind und bleiben zentrale Herausforderungen, insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen. Darüber hinaus ging es um die Themen Insolvenzanfechtung und die zunehmende Bedeutung des Wettbewerbsrechts. Die Diskussion der anwesenden Schaumstoffverarbeiter machte deutlich, wie wichtig und hilfreich der regelmäßige Austausch von Informationen und Spezialwissen innerhalb der Fachgruppe für jedes der Mitgliedsunternehmen ist.

Unter Leitung des FSK ging es in der folgenden Aussprache unter anderem um verbandsinterne Themen wie die Internationalisierung des Verbandes und der Fachgruppen. Insgesamt war die Sitzung der FSK-Fachgruppe Schaumstoffverarbeiter ein voller Erfolg für Veranstalter und Teilnehmer, zu dem auch das vorabendliche Rahmenprogramm mit einer Führung durch die Augsburger Fuggerei und einem ungezwungenen Get Together im Ratskeller beigetragen hat.

[ega]