Der Flop-Effekt wirkt in hellen und dunklen Nuancen völlig unterschiedlich. (Bildquelle: Lifocolor)

Auf diese Weise variiert der eingefärbte Kunststoffartikel ähnlich wie der Libellenflügel oder eine Seifenblase. Das Unternehmen stellt auf der Fakuma ein Set mit zehn Farben vor, die je fünf helle und dunkle Farbbeispiele zeigen. Die hellen Töne sind reine Effektpigmente, ohne jegliche Zugabe von Farbe. Sie changieren in hellpastelligen Grünnuancen beziehungsweise rötlich, violett oder blau und wirken leicht und filigran. Aber auch dunkle Farben mit Flop-Effekt können erzielt werden. Hierzu werden dieselben Effekte mit Schwarzpigmenten kombiniert. Die fünf entstehenden dunklen Farbtöne schillern und erinnern an eine Pfauenfeder. Masterbatches mit Flop-Effekt – man sagt auch Interferenz- oder Colour-Travel-Effekt –  ermöglichen Verpackungsdesignern, jetzt ganz besondere Akzente zu setzen. Der Effekt wirkt besonders prägnant und unterstützt die Individualisierung von Kunststoffartikeln. Das Wechselspiel der Farben wertet Produkte auf und wirkt auf den Konsumenten besonders hochwertig und außergewöhnlich. So gelingt es etwa dem Anbieter exklusiver Kosmetik-Produkte, sich vom Massenmarkt abzuheben. Haushaltswaren und Sportgeräte erhalten in den changierenden Farben einen edlen Touch. Da alle Flop-Effekte in diesem Set über die Lebensmittelzulassungen nach BfR und FDA verfügen, sind weitere Anwendungsfelder denkbar.