Klöckner Desma, Friedingen, erreichte im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 100 Mio. EUR. Damit lag er um 15 Prozent höher als im Vorjahr. Der Auftragseingang stieg mit 21 Prozent noch stärker. Damit gingen nun Bestellungen im Gesamtwert von 115 Mio. EUR bei dem Spritzgießmaschinen-Hersteller ein.

Klöckner Desma erreichte im Geschäftsjahr 2017 erstmals einen dreistelligen Millionen-Euro-Umsatz. (Bildquelle: Klöckner Desma)

Besonders freut sich das Unternehmen, dass 17 Prozent davon von Neukunden stammen. Weiterin in den Büchern steht ein Auftragsbestand von 37 Mio. EUR, 28 Prozent mehr als im Jahr 2016. Damit geht es dem Unternehmen offensichtlich genauso wie den anderen Maschinenbauern in der Kunststoffbranche, die kaum mit dem Produzieren hinterherkommen. Aktuelle Beispiele sind etwa die Werkserweiterungen von Wittmann Battenfeld und Engel sowie die Investitionen von Arburg vornehmlich in die Produktionseffizienz. Um nur drei Beispiele für eine branchenweite Entwicklung zu nennen.

 

Klöckner Desma wächst schneller als der Markt

Während der Weltmarkt in den vergangenen zehn Jahren um 3,5 Prozent pro Jahr gewachsen ist, legte der Umsatz von Klöckner Desma um durchschnittlich 6 Prozent zu (CAGR). Damit erreicht das Unternehmen einen Marktanteil von 30 Prozent – innerhalb der Konkurrenz von 13 Unternehmen weltweit.

Dieses Wachstum stützte der Spritzgießmaschinen-Hersteller mit Investitionen in seine Standorte in Höhe von 6,5 Mio. EUR. Die Mittel flossen dabei vornehmlich in Prozessoptimierungen, die Digitalisierung der Produktion und neue digitale Serviceleistungen. Außerdem investierte das Unternehmen, um seine Fertigungstiefe zu erhöhen.

(dl)


Die zehn beliebtesten Spritzgießmaschinen 2017

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