Die BASF, Ludwigshafen, weitet ihren Produktionskomplex zur Herstellung von Diphenylmethandiisocyanat (MDI) in Antwerpen/Belgien zum nach eigenen Angaben weltweit größten seiner Art aus. Im zweiten Quartal 2007 soll die Kapazität der Zweistranganlage von derzeit 450000 auf 560000 t/a steigen. Gleichzeitig errichtet das Unternehmen an dem Verbundstandort zwei neue Anlagen für die MDI-Vorprodukte Anilin und Mononitrobenzol. Diese werden eine Kapazität von 180000 (Anilin) und 280000 t/a (Mononitrobenzol) haben und sollen zeitgleich zur MDI-Erweiterung in Betrieb gehen. Die notwendigen Bauarbeiten für die beiden Neuanlagen sind bereits weitgehend abgeschlossen.


„Wir erwarten eine weltweit steigende Nachfrage nach MDI und schaffen mit dem Ausbau der Anlage in Antwerpen die notwendige Kapazität, um auch weiterhin das starke Wachstum ausreichend begleiten zu können“, erklärt Dr. Uwe Hartwig, Leiter der Regionalen Geschäftseinheit Europa des BASF-Unternehmensbereichs Polyurethane. „Antwerpen ist eine wichtige Plattform, um unsere MDI-Kunden und Systemhäuser nicht nur in Europa, sondern auch im Nahen Osten, Afrika und Lateinamerika zu bedienen.“ Antwerpen ist der einzige Produktionsstandort der BASF für MDI in Europa. Außerhalb Europas stellt das Unternehmen MDI in Geismar/USA, Yeosu/Korea und Caojing/China her.