KraussMaffei hat die Produktionsfläche seines Werks in Harderberg/Georgsmarienhütte auf 2700 m2 verdoppelt und seine Kapazität für den Formen- und Werkzeugbau zur Polyurethan-(PUR-)Verarbeitung deutlich erhöht. Vor Kurzem wurde der Erweiterungsbau im Rahmen einer Feierstunde offiziell in Betrieb genommen.

„Die Entwicklung unseres Produktbereichs Automotive Component Systems (ACS) hier am Standort ist eine einmalige Erfolgsgeschichte“, betonte Frank Peters, Geschäftsführer von KraussMaffei Technologies, anlässlich der Einweihung. So habe sich der vom Produktbereich ACS am Standort erwirtschaftete Umsatz seit Ende 2005 mehr als verzehnfacht, ebenso wie die Zahl der Stammkunden.

Angefangen hatte KraussMaffei in Harderberg am 1. August 2005 mit drei Mitarbeitern. „Ursächlich für die Entscheidung war das hier vorhandene hohe Fachkräfte-Know-how im Werkzeug- und Formenbau, insbesondere für die PUR-Verarbeitung. Die Entscheidung war richtig und hat sich bis heute bewährt. Arbeiteten Ende 2005 bereits 15 Mitarbeiter am Standort, so sind es heute 63“, erläutert Werksleiter Rainer Janotta. Die Kunden kommen vorwiegend aus dem Automobilsektor, zunehmend aber auch aus anderen Branchen, beispielsweise der Medizin- und Pharmaindustrie.

Mit dem Erweiterungsbau und der Kapazitätserhöhung durch die Installation zusätzlicher Werkzeugmaschinen böten sich dem Unternehmen weitere Chancen, auch in Zusammenarbeit mit dem Werk Viersen, das ebenfalls zu ACS gehört. „Wir sind mit unserem Formen- und Werkzeugbau nun noch breiter aufgestellt, um sowohl wachsende Marktsegmente als auch Nischen zu bedienen“, betont Janotta. Stolz sei er insbesondere auf die Tatsache, dass nunmehr zwei vollkommen voneinander abgeschottete Projekträume im Technikum bestehen, die eine gleichzeitige und getrennte Abmusterung der Werkzeuge unterschiedlicher Projekte unter Sicherstellung der gewünschten Geheimhaltung ermöglichen.

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