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Adaptive Prozessregelung ACC (Adaptive Cure Control)

22.10.2010

Bis zu 50 % kürzere Vulkanisationszeiten

Mit der adaptiven Prozessregelung ACC (Adaptive Cure Control) lassen sich die Vulkanisationszeiten von Gummiformteilen gegenüber einem Standardaggregat um bis zu 50 % verkürzen

PROZESSREGELUNG

PROZESSREGELUNG Mit der adaptiven Prozessregelung ACC (Adaptive Cure Control) lassen sich die Vulkanisationszeiten von Gummiformteilen gegenüber einem Standardaggregat um bis zu 50 % verkürzen. Durch Umwandlung von mechanischer in thermische Energie werden Leistungen bis zu 20 kW direkt im Elastomercompound dissipiert und damit eine effektive Temperaturerhöhung zwischen 40 und 80 K erreicht. Das hydraulisch geregelte Drosselelement erzeugt eine wandhaftende Quellströmung, mit der das heiße Material symmetrisch ins Zentrum des folgenden Einspritzkanals injiziert wird. Dieser wird in der EF-E-Einheit am Zyklusende restlos entleert, sodass keine Gefahr besteht, die im nächsten Spritzzyklus eingespritzte Masse mit anvulkanisiertem Material zu verunreinigen. Die Multi-Input-Multi-Output-Regelung berücksichtigt in jedem Injektionszyklus die Messwerte von insgesamt zehn Sensoren für Temperatur, Druck, Weg und Geschwindigkeit und berechnet daraus Sollprofile für Druck und Geschwindigkeit für den nächsten Zyklus.

K2010, Halle 14, Stand A68

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