Produkt
Randstreifen-Aufbereitung
16.08.2011
Resteverwertung
Die direkte Wiederverwertung von Rand- und Mittelstreifen aus der Extrusion gilt als effektivste Aufbereitungsmethode. Herzstück der hier vorgestellten Lösung ist eine Zentralmühle.
ZENTRALMÜHLE Die direkte Wiederverwertung von Rand- und Mittelstreifen aus der Extrusion gilt als effektivste Aufbereitungsmethode. Herzstück der hier vorgestellten Lösung ist eine Zentralmühle.
Bereits bei der Entwicklung der Systemlösung hat Getecha großen Wert darauf gelegt, dass es während der Aufbereitungsprozesse zu keiner thermischen Zusatzbelastung von Einzugs- und Mahlgut kommt. Ausgeschlossen sind zudem die Verunreinigung des Mahlgutes sowie ein Entmischen von Mahlgut und Neuware. Bei der Systemlösung werden Rand- und Mittelstreifen an zwei Stellen aus einer Extrusionslinie entnommen. Sowohl in der Produktionsstufe Vorbeschnitt als auch in der Konfektionierung (Endstufe) ziehen Aufnahmedüsen bis zu 100 mm breite Streifen mit einer Geschwindigkeit von 350 m/min ein und saugen sie durch Rohrleitungen zur Grobzerkleinerung in einen Zerreißventilator oder Folienschneider. Die Feinzerkleinerung erfolgt anschließend mit der Zentralmühle RS 4506 mit einer Leistung bis zu 500 kg/h. Der Kreislauf schließt sich mit der Rückführung des Mahlgutes durch eine eigens entwickelte Stopfschnecke (in verschiedenen Versionen) in den Hauptextruder. Zu den Stärken der Gesamtlösung gehört nicht nur, dass sie Randstreifen sehr dünner PE-, PP- und LDPE-Folien (ab 12 µm) verarbeitet, sondern auch, dass alle geräuschintensiven Einheiten (Ventilator, Mühle) in einer begehbaren Schallschutzkabine stehen. Die auf hohe Liniengeschwindigkeiten und Wirtschaftlichkeit ausgelegten Anlagen sollen sich bei einem Drei- bis Fünfschichtbetrieb bereits in weniger als einem Jahr amortisieren.
16.08.2011
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