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European Bioplastics begrüßt EU-Bioökonomie-Strategie

20.02.2012

Der Verband der europäischen Biokunststoffindustrie, European Bioplastics, Berlin, begrüßt die von Forschungskommissarin Máire Geoghegan-Quinn vorgestellte Bioökonomie-Strategie der Europäischen Kommission.

Bioökonomie-Strategie | Leitmarktinitiative | Marktzugang

„Die Strategie ist ein guter Anfang. Als nächsten Schritt benötigen wir mehr Fördermaßnahmen, die die biobasierte Wirtschaft unterstützten", kommentierte Andy Sweetman, Vorstandsvorsitzender von European Bioplastics. „Die EU hat eine grundsätzliche Strategie formuliert, die das Wachstum der biobasierten Wirtschaft fördern soll. Dies unterstützt European Bioplastics ausdrücklich. Spezifische Maßnahmen für Biokunststoffe, wie die, die während der EU-Leitmarktinitiative für biobasierte Produkte formuliert wurden, fehlen jedoch", so Sweetman weiter. „Die Biokunststoffindustrie ist technologisch weit entwickelt und bietet bereits heute ein breites Spektrum an ausgereiften Anwendungen. Was wir jetzt benötigen, sind konkrete Maßnahmen zur Marktentwicklung."

Die neue EU-Strategie mit dem Titel „Neuerungen für nachhaltiges Wachstum: Eine Bioökonomie für Europa" fördert den Wandel von einer fossilbasierten zu einer nachhaltigen, biobasierten Wirtschaft in Europa. Der Fokus der Strategie liegt auf unterstützenden Maßnahmen für Forschung und Entwicklung von neuen, biobasierten Technologien. Die vorrangigen Empfehlungen der Leitmarktinitiative für biobasierte Produkte wurden durch eine Beratergruppe entwickelt. Die Gruppe setzt sich aus Vertretern nationaler Regierungen, Industrie und Wissenschaft zusammen. Die Empfehlungen umfassen Marktzugang, Rohstoffversorgung, öffentliche Beschaffung und B2C-Kommunikation.

 

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