Spritzgießen
Linde, Unterschleißheim, hat im Bereich des Spritzgießens mit Plastinum GIM eine Gasinnendrucktechnik entwickelt, die wie das bisherige GID plus auf der Nutzung von CO2 basiert. Das Gas sorgt aufgrund seiner hohen spezifischen Wärmekapazität für eine effiziente Innenkühlung der Formteile. So können Zykluszeiten deutlich verbessert werden. Weiterer Bestandteil des Portfolios ist die Inertisierung der Kavität. Die durch Oxidation gebildeten Verschmutzungen nehmen signifikant ab. Wartungsbedingte Stillstandzeiten werden auf nahezu Null reduziert.

Darüber hinaus kommt CO2 bei Spritzguss-Prozessen erfolgreich bei der Werkzeugtemperierung zum Einsatz. Das System Plastinum Temp S nutzt das Gas in verflüssigter Form zur Kühlung so genannter Hot Spots in Spritzgusswerkzeugen. Dadurch lässt sich die Zykluszeit um bis zu 50 Prozent reduzieren.