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Der Konzernbereich Technical Components kämpfte 2014 nach wie vor mit einer rückläufigen Nachfrage. Der ausgewiesene ungeprüfte Nettoumsatz reduzierte sich um 20,4 % von 711 Mio. Schweizer Franken auf knapp 566Mio. Franken. Damit liegt der Umsatz dieses Geschäftsbereiches nunmehr unter dem des bislang kleineren Bereiches Sealing Solutions. Berücksichtigt man den negativen Währungseinfluss sowie die weitergeführte Geschäftstätigkeit ohne die per April 2014 verkaufte Maagtechnic, ging der Nettoumsatz bei Technical Components im Vergleich zum Vorjahr um 2,8% zurück. Mit Neil Harrison hat seit Jahresbeginn 2015 ein Branchenkenner die Führung des Konzernbereichs Technical Components übernommen.

Der Konzernbereich Sealing Solutions hat 2014 nach einem verhaltenen Start im Verlauf des Jahres wieder Wachstumsdynamik verzeichnet. Bereinigt um die negativen Wechselkurseffekte und um einen geringen Akquisitionseffekt (Columbia Engineered Rubber) resultierte ein organisches Wachstum von 2.9 %, welches leicht über dem Branchendurchschnitt liegt. Wie bereits im Halbjahresbericht kommuniziert, kämpft der hersteller im Marktsegment Health Care aufgrund mehrerer externer Einflüsse mit einer verhaltenen Nachfrage. Insbesondere die Werkschließungen durch die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) bei mehreren Kunden in Indien hatte spürbare Umsatzverluste zur Folge. Im Marktsegment Civil Engineering führte die Portfoliobereinigung im Berichtsjahr zu einem Umsatzrückgang. Nach wie vor erfreulich entwickeln sich das Marktsegment Automotive sowie der Nespresso-Auftrag.

Abhängigkeit vom Schweizer Franken stark reduziert
Bei den Wechselkursen hat sich Dätwyler seit längerem auf einen stärkeren Franken eingestellt. Dank den in den Vorjahren umgesetzten Maßnahmen hat das Unternehmen die Abhängigkeit vom Schweizer Franken stark reduziert. Inzwischen werden weniger als 5 % des Umsatzes der börsenkotierten Gruppe in der Schweiz produziert und in den Euroraum exportiert. Mit den aktuellen Wechselkursen nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank ergäbe sich beim Umsatz 2014 ein Translationseffekt von rund 10%.

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(dw)