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Weiter heißt es dort: „Das Jahr 2014 war für die Maplan eines der erfolgreichsten Jahre in ihrer Geschichte.“ Für die dafür erforderliche Produktionssteigerung wurden in Ternitz 22 Mitarbeiter zusätzlich eingestellt und außerdem noch mit Überzeiten gearbeitet.

In der Organisation der Produktion wurden zusätzliche Leitungspositionen geschaffen; so konnte die Effizienz in der mechanischen Konstruktion deutlich gesteigert werden. Im Produktionsbereich wurden neue Flächen geschaffen. Zudem wurden alle Nebentätigkeiten aus dem Produktionsbereich ausgelagert und Teil-Assemblierungen von Baugruppen und Vormontagen in andere Hallenbereiche übersiedelt, um Platz für die Endmontage zu schaffen. So konnten weitere 30 % Montagekapazität geschaffen werden.

Die Prozesse in der Logistik wurden gestrafft und die Lieferfenster für die Lieferanten verkleinert, um einen geringeren Lagerstand zu haben und somit weniger Platz im eigenen Werk zu verbrauchen. Diese Schritte, gepaart mit einer reduzierten Durchlaufzeit, haben insgesamt eine Kapazitätserweiterung von annähernd 50 % am bestehenden Standort ermöglicht. Laut Firmenchef Wolfgang Meyer will das Unternehmen „auch weiterhin mit Hochdruck an weiteren Optimierungen der Produktionsabläufe arbeiten …“.

Neue Konstruktionssoftware verbessert Kundendienst
In der Konstruktion wurde eine neue Software eingeführt, die ein vereinfachtes 3D-Modell der Spritzgießmaschine ermöglicht. Dies erleichtert einerseits den Informationsfluss zur Produktion, andererseits steht dieses 3D-Modell auch den Kunden auf einer CD als Ersatzteilkatalog zur Verfügung sowie dem hauseigenen Kundendienst, der ebenfalls personell verstärkt wurde, um den quantitativ höheren Anforderungen nachkommenden zu können.

Neuer Produktionsstandort in Kottingbrunn
Das Unternehmen plant für 2016 die Umsetzung eines neuen Produktionsstandortes südlich von Wien, um größere und effizientere Logistik- und Produktionsabläufe zu ermöglichen. Im Industriepark Kottingbrunn (Baden bei Wien), etwa 40 km vom derzeitigen Standort in Ternitz entfernt, wurde das Grundstück für die neue Firma erworben. Mit den Bauarbeiten wird im 4. Quartal 2015 begonnen.

(dw)