Das Investitionsvolumen für die geplante Anlage liegt im oberen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die Fertigstellung ist für Ende 2017 anvisiert, um dann den nordamerikanischen Markt aus der Produktion vor Ort beliefern zu können. Das Gesamtprojekt steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gremien.

Klaus Engel, Vorsitzender des Vorstandes von Evonik Industries, sagt: „Unsere führende Marktposition als Anbieter für Kieselsäure werden wir so weiter stärken.“ Johannes Ohmer, Mitglied der Segmentleitung Resource Efficiency, ergänzt: „Energiesparreifen werden in Nordamerika immer stärker nachgefragt.“

Zwischen 2010 und 2014 hat Evonik seine weltweiten Kapazitäten für gefällte Kieselsäure um rund 30 % erhöht. Bereits im September 2014 nahm das Chemieunternehmen im US-amerikanischen Chester (Pennsylvania) eine Anlagenerweiterung um jährlich rund 20.000 t in Betrieb.

Den Kunden in Nordamerika will Evonik künftig auch bei steigender Nachfrage hochwertige Kieselsäuren verbunden mit maßgeschneidertem Service und hoher Liefersicherheit bieten. Angesichts der wirtschaftlichen Dynamik in Nordamerika und einem überdurchschnittlichen Wachstum bei rollwiderstandsreduzierten Reifen wächst der Bedarf an leicht dispergierbarer Kieselsäure (HD-Silica) spürbar.

(dw)