„Gemeinsam können und wollen wir voneinander lernen, um so unseren Standort noch weiter voranzubringen“, erklärt Klaus Faßler, Werkleiter der Contitech in Waltershausen. Die Akquisition unterliegt der Zustimmung der deutschen Kartellbehörden. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

Seit mehr als 150 Jahren werden im thüringischen Waltershausen Produkte aus Kautschuk und Kunststoff entwickelt und hergestellt. Heute gehören zwei Werke an der Eisenacher Landstraße und Gothaer Straße zur Contitech. An beiden Standorten sind derzeit knapp 1.100 Mitarbeiter beschäftigt.

Von dem Traditionsstandort werden Kunden rund um den Erdball beliefert, unter anderem mit Kautschuk-Mischungen für die Reifenindustrie und den technischen Gummiwarenmarkt, mit Klimaschläuchen, Krümmerschläuchen und Blasformteilen für Automobile sowie mit klimaneutralen Drucktüchern, mit denen Zeitungen, Zeitschriften und Verpackungen gedruckt werden. Contitech hat den Standort zum Kompetenzzentrum für Kunststofftechnologie ausgebaut. Hier werden auf voll automatisierten, energiesparenden Anlagen beispielsweise die Kunststoffteile für Ladeluftleitungen gefertigt, die die Entwicklung ebenso leistungsfähiger wie energieeffizienter Motoren ermöglichen.

(dw)