Bis zum ersten Quartal 2016 produziert Lanxess EPDM-Katschuk in Marl. Dann schließt der Konzern den Produktionsstandort. (Bildquelle: Lanxess)

Bis zum ersten Quartal 2016 produziert Lanxess EPDM-Katschuk in Marl. Dann schließt der Konzern den Produktionsstandort.
(Bildquelle: Lanxess)

„Mit der längeren Produktion bieten wir unseren Kunden ausreichend Möglichkeit, ihre Anlagen gezielt und in gewohnt hoher Qualität auf EPDM-Kautschuktypen anderer Lanxess-Standorte umzustellen“, erklärt Jan-Paul de Vries, Leiter des Geschäftsbereichs High Performance Elastomers.

Soweit möglich bietet das Unternehmen den Mitarbeitern in Marl Stellen an anderen Standorten an. Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses sind nach den Regelungen des Sozialplanes Abfindungszahlungen sowie die Möglichkeit des Eintritts in eine Transfergesellschaft zur weiteren Qualifizierung und Vermittlung auf einen neuen Arbeitsplatz außerhalb von Lanxess vorgesehen.

Der Konzern richtet derzeit sein Geschäft mit EPDM-Kautschuk neu aus. Ziel ist es, seine Wettbewerbsfähigkeit in diesem Bereich zu stärken. Im EPDM-Kautschuk-Produktionsnetzwerk des Unternehmens ist die Anlage in Marl aufgrund ihrer verhältnismäßig geringen Kapazität die am wenigsten wettbewerbsfähige.

Das Unternehmen produziert am Standort Marl den synthetischen Ethylen-Propylen-Dien-Monomer-Kautschuk (EPDM) für ein breites Spektrum von Anwendungen – etwa für Profile, Dichtungen, Schläuche, Riemen und Kabel. Das bei weitem größte Anwendungssegment ist die Automobilindustrie, gefolgt von der Bauindustrie.

(dl)