Die Kälteanlage hat einen deutlich geringeren Energieverbrauch als herkömmliche Anlagen. (Bildquelle: L&R)

Die Kälteanlage hat einen deutlich geringeren Energieverbrauch als herkömmliche Anlagen. (Bildquelle: L&R)

Sie sind stufenlos regelbar im Leistungsbereich von 16 bis 100 Prozent und arbeiten daher insbesondere im Teillastbetrieb mit deutlich niedrigerem Energieeinsatz. Die Kühlung der integrierten Umrichter erfolgt über das Kältemittel. Die Pumpen der Kälteanlagen sind ebenfalls drehzahlgeregelt und mit den neuen Supreme-Antrieben von KSB ausgerüstet. Die Kombination von Synchron-Reluktanzmotoren und Frequenzumrichtern ermöglicht vor allem im Teillastbetrieb hohe Energieeinsparungen. Auch bei den Wärmetauschern und Kondensatoren nutzen die Anlagen effizienzsteigernde Technik. Die energetisch optimierten Wärmetauscher sind für den Betrieb mit dem Kältemittel R 143a ausgelegt.

Die Kondensatoren nutzen die aus der mobilen Klimatechnik bekannte Mmicroox-/Microchannel-Technologie mit Vollaluminium-Bauweise und kleinen Kanaldurchmessern. Sie ermöglichen sehr gute Wärmeübergänge und hohe Wirkungsgrade. Die Ventilatoren werden von energiesparenden, drehzahlgeregelten EC-Motoren angetrieben und liefern exakt die Luftmenge, die auch benötigt wird. Beim Expansionsventil, das für die Einspritzung des Kältemittels in den Rohrbündel- oder Plattenverdampfer verantwortlich ist, setzt das Unternehmen auf elektronische Expansionsventile von Siemens, die mit einer Proportionalsteuerung und einer Schrittmotorsteuerung ausgestattet sind, die den Durchfluss beziehungsweise die Überhitzung kontinuierlich an den Bedarf anpassen und so wesentlich genauer regeln. Realisiert wird das Energieeinsparpotenzial erst durch die sorgfältige regelungstechnische Einbindung aller Komponenten in die Gesamtsteuerung der Anlage.

Halle A5, Stand 5308