Dr. Torsten Bremer (l.), CEO der Boge-Gruppe informierte den niedersächsischen Wirtschaftsminister Olaf Lies (r.) und den Landtagsabgeordneten Dr. Stephan Siemer (m.) über die Entwicklungen der Unternehmensgruppe im chinesischen Qingpu. (Bild: Boge)

Dr. Torsten Bremer (l.), CEO der Boge-Gruppe informierte den niedersächsischen Wirtschaftsminister Olaf Lies (r.) und den Landtagsabgeordneten Dr. Stephan Siemer (m.) über die Entwicklungen der Unternehmensgruppe im chinesischen Qingpu. (Bild: Boge)

Als ein „sehr gutes Beispiel für die immer intensivere niedersächsisch-chinesische Zusammenarbeit“ bezeichnete der Wirtschaftsminister die Boge Rubber & Plastics Group, die im niedersächsischen Damme ihre Zentrale hat. „Hier gibt es auf allen Ebenen – von der Technologie über die Produktentwicklung bis zum Vertrieb – eine intensive Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Boge-Gesellschaften in Deutschland und China. Solche Kooperationen stärken die Wettbewerbsfähigkeit global agierender Unternehmen wie Boge“, betonte Lies.

Lies informierte sich in Qingpu zusammen mit einer 30-köpfigen Delegation über die Entwicklungen des Unternehmens in China. Dr. Yun Yang, Chef des Boge-Eigentümers Zhuzhou Times New Material Technology (TMT), und Dr. Torsten Bremer, CEO der Boge Rubber & Plastics Group, führten in Qingpu die Gespräche mit dem Wirtschaftsminister. TMT hatte Boge 2014 von der ZF Friedrichshafen übernommen

Dabei hob Yang insbesondere hervor, auf Wachstum zu setzen, und deshalb für die globale Entwicklung von Boge jährlich mindestens fünf Prozent des Umsatzes zu investieren. Bremer informierte den Minister über die weitere Entwicklung des Unternehmens in China wie beispielsweise das zusätzlich geplante Werk in Wuxi, wo spätestens 2018 der Produktionsstart erfolgen soll.

„Unser 2008 gegründete Standort in Qingpu hat sich bisher durchweg positiv entwickelt, und stößt mit seinen aktuell über 850 Mitarbeitern sehr bald an seine Wachstumsgrenzen“, sagte Bremer. Auch wie die Arbeit in den Entwicklungsbereichen des Unternehmens weltweit vernetzt werden kann, war ein Schwerpunktthema der Gespräche vor Ort.

Lies besuchte die Volksrepublik seit seinem Amtsantritt zum dritten Mal mit einer Wirtschaftsdelegation. Im Mittelpunkt der Reise standen die Perspektiven für mittelständische Unternehmen aus Niedersachsen in China, wirtschaftliche und politische Gespräche sowie Unternehmensbesichtigungen. Unter Berücksichtigung der Zusammensetzung der Delegation lagen die Themenschwerpunkte der Reise in den Bereichen Automotive, Aviation, Logistik und Hafenwirtschaft.

(dw)