Semperit hat das neue Fördergurt-Werk im polnischen Bełchatów in Betrieb genommen; etwa 100 neue Arbeitsplätze wurden dadurch geschaffen. (Bild: Semperit)

Semperit hat das neue Fördergurt-Werk im polnischen Bełchatów in Betrieb genommen; etwa 100 neue Arbeitsplätze wurden dadurch geschaffen. (Bild: Semperit)

Aufgrund eines starken Vertriebs und hoher Nachfrage nach Fördergurten sind die neuen Kapazitäten bereits sehr gut ausgelastet, teilt das Unternehmen mit. Es ist die größte Produktionsstätte für Fördergurte in Europa und auf die Herstellung von hochbelastbaren Stahlseil- und Textilfördergurten spezialisiert. Das am Standort angesiedelte F&E-Zentrum entwickelt die Gurte ständig weiter; vor kurzem wurde ein Energiespar-Fördergurt entwickelt, der inzwischen bei mehreren Großkunden im Einsatz ist.

Der Vorstandsvorsitzende der Semperit-Gruppe, Thomas Fahnemann, erläuterte: „Wir haben uns als Produzent von Qualitäts-Fördergurten und servicestarker Lösungsanbieter bei anspruchsvollen Kunden etabliert. Dadurch können wir auch in einem insgesamt schwierigen Wirtschaftsumfeld laufend Marktanteile gewinnen. Mit den zusätzlichen Kapazitäten in Bełchatów werden wir unsere starke Position weiter ausbauen, neue Märkte erschließen und unsere weltweite Expansion wie geplant vorantreiben.“. Polen biete zudem ideale Produktionsbedingungen für Industrieunternehmen, so Fahnemann weiter: „Die Mitarbeiter sind hochqualifiziert, die Energiekosten wettbewerbsfähig, und wir sind sehr nahe an wichtigen Absatzmärkten und Schlüsselkunden.“

Der Markt für Fördergurte wächst jährlich um rund 3 %, am stärksten in Asien, Australien und Südamerika. Bestimmt wird das Marktwachstum durch den „Megatrend Mining“ sowie die steigende Nachfrage nach Energie und Rohstoffen. Neben dem Bergbau kommen die Fördergurte (Geschäftsfeld Sempertrans) in der Stahl- und Zementindustrie, in Kraftwerken und der Transportindustrie zum Einsatz.

(dw)