Das Reifen-Handelsunternehmen reifencom ist nach eigenen Angaben der zweitgrößte Online-Reifenhändler in Europa und betreibt zudem 37 Filialen in Deutschland. (Bild: reifencom)

Das Reifen-Handelsunternehmen reifencom ist nach eigenen Angaben der zweitgrößte Online-Reifenhändler in Europa und betreibt zudem 37 Filialen in Deutschland. (Bild: reifencom)

Mit 2.500 Montagepartnern in Deutschland und seinem international ausgerichteten Onlineportal reifen.com sowie weiteren Aktivitäten in Österreich, der Schweiz, Frankreich, Italien und Dänemark ist das Unternehmen (nach eigenen Angaben) der zweitgrößte Online-Reifenhändler in Europa. Apollo Vredestein, 100-prozentige Tochter von Apollo Tyres, verbindet mit der Übernahme auch entscheidende Vorteile für die etablierten Partner des deutschen und europäischen Reifenhandels.

Apollo Tyres zielt mit der Übernahme auf eine Erweiterung des Handelsnetzwerks auf dem europäischen Markt ab. Reifencom wurde 2001 gegründet und beschäftigt in den Zentralen in Bielefeld und Hannover sowie den Filialen mehr als 400 Mitarbeiter. Apollo Tyres unterstützt damit auch die mit hohen Investitionen in die europäische Premiummarke Vredestein verbundenen Expansionsaktivitäten der Unternehmenstochter Apollo Vredestein. Das Vredestein-Programm zeichnet sich durch eine besonders breite Palette von UHP-Sommer-Reifen (Ultra-High-Performance), Winter- und Ganzjahresreifen aus. Starkes Wachstum plant der Hersteller zudem durch den Ausbau des Erstausrüstungsgeschäfts von Apollo Vredestein, für das der Reifenhersteller derzeit mit dem Bau eines neuen Werks in Ungarn die Rahmenbedingungen schafft.

Im Hinblick auf die Veränderungen im Reifengeschäft mit immer weniger unabhängigen Handelspartnern, einem wachsenden und zunehmend unübersichtlichen Onlinemarkt ergibt sich für Apollo Vredestein mit der Einbindung von reifencom eine strategisch sinnvolle Verlängerung der Wertschöpfungskette. Dieser Schritt zielt auf verstärkte Vertriebsaktivitäten, intensivierte Kundenberatung und konsequente Kundenorientierung ab, erklärt Mathias Heimann, CEO der Apollo Vredestein in Enschede, Niederlande.

(dw)