Rundstäbe aus virginalem PTFE (Bildquelle: Reichelt)

Rundstäbe aus virginalem PTFE (Bildquelle: Reichelt)

Obwohl der schwere perfluorierte Polykohlenwasserstoff technisch zu den Thermoplasten zählt, lassen seine intra-molekularen Besonderheiten formgebende Verfahren aus der Schmelze nicht zu. PTFE wird deshalb durch Pressverfahren oder Sintern von PTFE-Pulvern zu kompakten Halbzeugen verarbeitet. Großtechnisch bevorzugt sind Pressverfahren, wie das Extrudieren, das kontinuierliche Strangpressen zu Vollstäben, oder das Formpressen, das Verpressen des virginalen PTFE-Pulvers in zylindrische Formen. Die technischen und chemischen Eigenschaften beider PTFE-Qualitäten sind gleich. Sie unterscheiden sich lediglich in den verfügbaren Abmessungen und ihren Maßhaltigkeiten. Das formgünstige Rundmaterial kann problemlos weiterverarbeitet werden. Hierfür bieten sich alle spanabhebenden Verfahren an. Reichelt Chemietechnik, Heidelberg, hält eine große Auswahl an engtoleriertem Rundmaterial aus virginalem PTFE mit der Shore-Härte D zwischen 55° und 59° auf Lager, sowohl aus extrudiertem als auch aus formgepresstem PTFE.