Bei dieser Düse startet der Bediener die Produktstärkenänderung im laufenden Betrieb. (Bildquelle: Nordson)

Bei dieser Düse startet der Bediener die Produktstärkenänderung im laufenden Betrieb. (Bildquelle: Nordson)

Der Bediener startet die Produktstärkenänderung im laufenden Betrieb, indem er den Justiermechanismus am Ende der Düse verstellt. Die Länge des Liplands wird zur selben Zeit je nach Soll-Produktstärke bei Bedarf automatisch korrigiert. Daher ist das Lipland bei dünnen Platten kurz, was hilft, den Staudruck bei kleineren Düsenspalten zu kontrollieren, Verformungen reduziert und die Notwendigkeit verringert, das Endprodukt zu recken. Bei Platten mittlerer Stärkeverändert sich das Lipland von kurz in mittellang. Dies sorgt für ausreichend Druck für wirksame Korrekturen an der flexiblen Lippe der Düse und hilft, das Aufschwellen des Extrudats zu verringern. Bei dicken Platten fährt das Lipland auf die volle Länge aus, was bei großen Lippenspalten den Staudruck erhöht und das Entstehen eines gut ausgebildeten Schmelzeflusses fördert.