Problematisches Schüttgut: ein Gemisch aus PE, PS und PP. (Bildquelle: Steinert)

Problematisches Schüttgut: ein Gemisch aus PE, PS und PP. (Bildquelle: Steinert)

Recyclingbetriebe können mit dem neuen optischen Sortiersystem reinere Granulate herstellen, die so wertvoll sind, dass sich die Investition in kurzer Zeit amortisiert. Recyclingbetriebe, die aus einem zugekauften schwarzen Polyethylen- und Polypropylen-Gemisch Granulat herstellen, zahlen derzeit auf dem Markt einen Preis von etwa 200 EUR pro Tonne in Abhängigkeit vom PO-Anteil. Hätten sie die Möglichkeit, das Gemisch in werthaltige Fraktionen wie PE und PP auf zu konzentrieren, könnten sie für die Granulate einen Preis von bis zu 900 EUR erzielen. Das Problem: Für Sensoren klassischer optischer Sortiermaschinen sind schwarze Kunststoffe bislang nicht nach ihrer Art zu unterscheiden. Das neue System macht diese jetzt nicht nur sichtbar, sondern schafft einen Durchsatz von einer Tonne Kunststoffflakes pro Stunde.

 

Halle/Stand 9/B23