In sieben Farbgruppen lassen sich mit den Sensoren insgesamt bis zu 256 Farben einlernen. (Bildquelle: Micro-Epsilon)

Beleuchtung, Mittelwertbildung und Signalverstärkung werden automatisch auf die aktuelle Messsituation angepasst. Neben der Speicherung von Farben sind nicht nur Toleranzanpassungen im Sensor möglich, sondern auch Konfigurationen über die Tastensteuerung. Das Einlernen und Anpassen der Toleranzen kann für einzelne Farben oder Farbgruppen erfolgen. Die Reproduzierbarkeit von ∆E ≥0,5 lässt eine zuverlässige Erkennung bereits feinster Farbabstufungen zu. Die Ethernet-Schnittstelle ermöglicht die Einbindung in moderne Industrieumgebungen und ermöglicht die Protokollierung der Farbwerte sowie die Steuerung der Produktionsregelung. Beleuchtung und Messung erfolgen über einen Lichtwellenleiter, der an den Farbsensor angeschlossen wird. Der Einsatz eines Lichtwellenleiters hat mehrere große Vorteile. So kann der Sensor aufgrund seines kompakten Messkopfes auch bei geringem Bauraum eingebunden werden. Außerdem stehen für unterschiedliche Messaufgaben zahlreiche Messköpfe zur Verfügung und lassen kundenbezogene Anpassungen zu. Ein weiterer Vorteil liegt in der Sensormontage, die auch außerhalb kritischer Bereiche realisierbar ist, so dass Vakuum, Temperatur oder EX keinen Einfluss nehmen. Die einfache Konfiguration erfolgt über das integrierte Webinterface. Hier lassen sich alle Einstellungen für die Farberkennung oder Farbmessung vornehmen. Dazu gehören etwa die geeignete Belichtung und die Messfrequenz. Auch die Ausgangssignale werden direkt auf der Weboberfläche festgelegt.