Der neue Keilspanner mit Kühlkreislauf lässt sich bei Temperaturen von bis zu 250°C an der Spannstelle einsetzen. (Bildquelle: Roemheld)

Das Element besteht aus einem hydraulischen Blockzylinder mit Kühlkreislauf und einem gehäusegeführten Spannbolzen mit einer Kontaktfläche, die um 20° geneigt ist. In Verbindung mit einem schrägen Werkzeugspannrand entsteht ein mechanischer Reibschluss, durch den Lasten sicher gehalten werden. Automatisierte Bewegungsabläufe beim Spannen und Lösen sorgen zusätzlich für eine hohe Betriebssicherheit. Optional lässt sich auch ein Spannbolzen mit zusätzlicher Sicherheitsstufe einsetzen. Kommt es bei einem Oberwerkzeug zum Druckabfall, wird die Stufe formschlüssig gegen einen Adapter am Spannrand gedrückt. Mit den neuen Keilspannern richtet sich die Hilchenbacher insbesondere an Fertigungsunternehmen, bei denen herkömmliche Methoden der Automation aufgrund hoher Temperaturen und großer Verschmutzungen versagen. Statt manuell zu spannen und lange Wartezeiten in Kauf zu nehmen, weil ein Werkzeug vor dem Wechseln erst auskühlen muss, kann beim Einsatz von Keilspannern direkt gespannt und gelöst werden – ein Knopfdruck genügt. Somit lassen sich Rüstzeiten teilweise um Stunden reduzieren. Neben den Keilspannern bietet das Unternehmen auch Wechselkonsolen und Transportwagen, mit denen das Umrüsten bei heißen und schweren Werkzeugen zusätzlich vereinfacht wird. Da die Spannmittel mit Kühlkreislauf als Variantensystem aufgebaut sind, steht eine Vielzahl an Konfigurationen zur Verfügung.