Die Kunststoffspritznadeln lassen sich im Spritzgussverfahren herstellen. (Bildquelle: Evonik)

Damit eignen sie sich für die Massenproduktion. Da das Material ungewöhnlich komplexe und verschiedenartigste Designs ermöglicht, haben die Spritznadeln mehrere eingestellte Spitzen, die Einstichschmerzen vermindern, die Kontrolle der Injektionsmittelmenge erleichtern und mögliche Schäden an den Nerven gering halten. Die Verwendung der biologisch gut verträglichen Produktreihe ermöglicht es, zuverlässigere Medizinprodukte zu entwickeln. Das Material eignet sich für die temporäre Einpassung von intravenösen Kanülen und Kathetern in den menschlichen Körper. Darüber hinaus kommen Kanülen aus dem nicht-magnetischen Polymer in immer weiter verbreiteten diagnostischen Equipment wie etwa MRT-Geräten zum Einsatz. Die Kombination aus diesem Material und hochpräziser Verarbeitungstechnologie kann aufgrund der chemischen Beständigkeit des Polymers auch in anderen medizinischen Geräten und Equipment zum Einsatz kommen.