Hohe Präzision und keine Leckagen: Die vollelektrische Spritzgießmaschine punktete bei der Verarbeitung des anspruchsvollen Werkstoffs LSR. (Bildquelle: Krauss Maffei)

Das Ergebnis war eine besonders hohe Präzision, denn die Verbindung Maschine zu Werkzeug war dicht und die Produktion damit leckagefrei. Spezielle Schneckenabdichtungen am Schaft unterstützen diesen Prozess. Die federbelastete Rückstromsperre der Schnecke garantierte zudem ein sichereres Schließverhalten bei der Verarbeitung des dünnflüssigen Materials. Die Spritzgießmaschine gehört zu der neuen vollelektrischen Baureihe des Unternehmens. „Die PX-Baureihe vereint die Vorteile einer vollelektrischen Spritzgießmaschine mit hoher Modularität.

Unsere Kunden schätzen die große Vielfalt und Flexibilität nicht nur bei der Konfiguration der passenden Maschine, zum Beispiel durch eine breite Auswahl an Schließen- und Spritzenkombinationen, sondern auch bei der Produktion oder in der Nachrüstung“, meinte Paul Caprio, President der Tochtergesellschaft in Florence, USA, dazu. Das Messe-Modell verfügte zum Beispiel über vergrößerte Platten der nächsthöheren Schließkraft, was wiederum den Einsatz eines größeren Werkzeugs bei gleicher Schließkraft von 500kN ermöglicht. Große Schließe, kleine Spritze – das bedeutet: In der Produktion wird auch nur der Platz beansprucht, der für den Fertigungsauftrag benötigt wird. Desweiteren stellte das Unternehmen seine vielfältigen Industrie-4.0-Lösungen für die Vernetzung von Maschinen und Produktionsprozessen vor. Dazu zählt zum Beispiel die intelligente Maschinenfunktion APC plus, mit der im Fertigungsprozess störende Schwankungen und Umwelteinflüsse schnell kompensiert werden können.