Der Hersteller von Kautschuk-Mischungen baut nicht nur das Angebot an Kautschuk- und Silikonmischungen aus, sondern erweitert es auch um innovative Neuerungen.
Bildquelle: Gummiwerk Kraiburg

Der Hersteller von Kautschuk-Mischungen baut nicht nur das Angebot an Kautschuk- und Silikonmischungen aus, sondern erweitert es auch um innovative Neuerungen.
Bildquelle: Gummiwerk Kraiburg

Hierbei handelt es sich um einen Hightech-Werkstoff für unterschiedlichste Anforderungen. Die Werkstoffe dieser Produktfamilie beginnen da, wo andere Elastomere an ihre Grenzen stoßen. Sie werden in der Vakuumtechnik ebenso eingesetzt wie in der chemischen Industrie, im Maschinenbau oder in der Halbleiterindustrie. Außerdem finden sie Verwendung in der Öl- und Gasbranche.

Mit dieser Weiterentwicklung wurde eine optimale Verbindung zwischen Gewebe und Kautschuk durch die Durchdringung des Gewebes geschaffen. Mit den Polymeren NR, NBR und EPDM bieten wir das Trägermaterial für ein breit gefächertes Einsatzgebiet. Ein typischer Anwendungsbereich für diese Verbindung findet sich beispielsweise bei Schläuchen. Dabei sind gewebeverstärkte Schläuche druckfester – auch bei Unterdruck – und verformen sich dementsprechend weniger was ein deutlich verbessertes Ansprechverhalten zur Folge hat. Auch bei Membranen kommen die Verbindungen zur Anwendung. Das Gewebe bildet das Rückgrat der Membran, gleichzeitig dichtet der Gummi ab.

Reinigungs-Compounds sind wichtige Prozesshilfsmittel für moderne Elastomer-Verarbeiter, speziell bei häufigem Farb- oder Materialwechsel. Ablagerungen und Vercrackungen haben erhebliche Auswirkungen auf Produktivität, Ausschussraten, Betriebslebensdauer, Instandhaltung und Dauer von Umstellungen bei Farb- oder Materialwechsel.

Zur Optimierung der Prozesseffizienz ist ein wirksamer und effektiver Compound unentbehrlich. Das Elastomer oder die Elastomer-Kombination, die in Kraiburg Reinigungscompounds verwendet werden, sind spezifisch auf die zu reinigenden Anwendungen abgestimmt.
Für die Leichtbau-Branche hat das Unternehmen den Werkstoff Kraibon entwickelt. Dabei handelt es sich um unvernetzte Kautschukfolien, welche sich in einem Produktionsschritt in den bestehenden Herstellungsprozess integrieren lassen: Kraibon lässt sich wie Prepreg (mit Harz vorimprägniertes Gewebe) verarbeiten und geht im gemeinsamen Härteprozess eine hervorragende Verbindung zu FVK (CFK, GFK, SMC, etc.) aber auch zu Metallen ein.

DKT 2018 Stand 12-301