Umspritzte oder eingepresste Einlegeteile können vielfältiger Art sein. Zur Fertigung sicherheitsrelevanter Bauteile muss eine 0-Fehler-Kultur im Unternehmen gelebt werden. Ebenso ist eine vollautomatische Produktion der Bauteile zwingend notwendig, da jede manuelle Tätigkeit fehlerbehaftet ist. Bei der vollautomatischen Herstellung kundenspezifischer Hybride werden die Kontakte am Band zugeführt, direkt an der Fertigungsanlage freigestanzt und bei Bedarf gebogen. Die weiteren Einlegeteile werden über geeignete Handlingeinheiten zugeführt, in das Spritzgießwerkzeug eingesetzt und anschließend mit Kunststoff umspritzt. Um die Prozesszeit zu verkürzen werden entweder Rundteller-Spritzgießmaschinen oder ein Werkstückträger-Transferkonzept eingesetzt. Dadurch wird es möglich, einen Großteil der Restkühlzeit außerhalb der Spritzgießmaschine abzuwarten. Es folgt eine im Fertigungsautomat integrierte Prüfung auf Dichtheit, Maßhaltigkeit, Kurzschluss und Vollständigkeit. Das Ausschleusen fehlerhafter Teile, eine Gutteilmarkierung und das Verpacken erfolgt ebenfalls vollautomatisch. Eine besondere Herausforderung an die Fertigung solcher Teile ist die geforderte Sauberkeit in Bezug auf metallische Verunreinigungen. Dazu müssen die unterschiedlichen Fertigungsprozesse exakt aufeinander abgestimmt sein. Die Greifersysteme müssen die Einlegeteile mit höchster Präzision ins Werkzeug einlegen, um die Erzeugung von Flittern auszuschließen. Auch sind die Anforderungen an die Sauberkeit des Vormaterials sehr hoch. Dem in der Automobilindustrie geltenden Qualitätsanspruch wird das Unternehmen durch die Zertifizierung nach IATF 16949 gerecht.