Die Sauberraum-Mühle in Niedrigbauweise hat eine Gesamthöhe von nur 1.050 mm. (Bildquelle: Getecha)

Grundlage für dieses Mühlendesign ist unter anderem ein sehr flacher Spezialtrichter, in dem eine Doppelschieber-Automatik für das rückspritzfreie Einschleusen von Angüssen und Resten sorgt. Dabei kann die Schleusenfunktion über einen Knebeltaster und eine integrierte Easy-Steuerung bedarfsgerecht in drei verschiedenen Zyklus-Varianten ausgeführt werden. Ebenfalls mit dieser Schleusenfunktion ausgestattet ist der Trichter der GRS 180 Typ A 00246. Hier kann die Beschickung mit einem Angusspicker erfolgen. Der Aufgabeprozess inklusive der Schleusenfunktion wird in diesem Fall von einer übergeordneten Steuerung geregelt. Das Exponat ist ein Beispiel für die Integration einer Trichtermühle in die automatisierte Systemumgebung eines Kunden. Das gleiche gilt für die dritte Repräsentantin der Roto-Schneider-Baureihe: eine GRS 300 Typ A 00169 für Materialdurchsätze von bis zu 80 kg pro Stunde. Für deutlich höhere Stundendurchsätze von bis zu 160 kg konzipiert ist die RS 2404 B1. Hierbei handelt sich um eine Trichtermühle, die speziell abgestimmt ist auf den Einsatz in Blasformbetrieben.  Die Mühle verfügt über einen Antrieb von 7,5 kW, einem segmentierten Gussrotor mit 3 x 2 Rotormessern in versetzter Anordnung sowie einem supertangentialen Gehäuseeinlauf. Damit ist sie für das Zerkleinern großvolumiger Blasformteile wie etwa 5-Liter-Flaschen ausgestattet.  Die im Trichter integrierten Lüfter bewirken einen zusätzlichen Luftstrom im Mahlraum und sorgen dafür, dass die Spritzlappen geschlossen bleiben und kein rückspritzendes Mahlgut austreten kann.

Halle A3, Stand 3210