Reinigungskammer des thermischen Reinigungssystems (Bildquelle: Schwing)

Das bedienerfreundliche Pyrolyse-System Maxiclean reinigt zudem überspritzte Heißkanalverteiler mit komplizierten Geometrien und Glasfaseranteilen zuverlässig, sicher und schonend von Polymer- und Kohlenstoffresten sowie anorganischen Verunreinigungen. Die Säuberung geschieht flexibel, sicher und zugleich umweltverträglich. Vielen Spritzgussanwendern bereitet die Reinigung der zumeist sehr aufwändigen Heißkanalverteiler erhebliche Probleme. Es sind vor allem die sehr langen, internen Fließkanäle, die eine manuelle Reinigung ausschließen und auch Reinigungsgranulat führen oft zu mangelhaften Ergebnissen. Für die Reinigung großer Heißkanalwerkzeuge empfiehlt sich daher die thermische Reinigung: In rund vier bis acht Stunden entfernt das System alle Polymer-Rückstände, ohne Werkzeuge mechanisch oder thermisch zu beeinträchtigen. Der präzise steuerbare Reinigungsprozess des Systems erfolgt in einer extern gasbeheizten Reinigungskammer mit spezieller Heißluftführung, mit der die Temperatur optimal verteilt wird. Die automatische Prozesskontrolle überwacht dabei die Schwelgasentwicklung und sorgt für eine kurze Reinigungszeit. Anorganische Reststoffe werden in einer abgestimmten Nachbehandlung entfernt. Die Anlage arbeitet abwasserfrei und verfügt übert einen separaten Nachbrenner, der die entstehenden Schwelgase oberhalb von 800 °C vollständig verbrennt und über einen Kamin ableitet. Für die Automobilindustrie ist das Reinigen auch am Unternehmensstandort des Herstellers möglich. Just-in-Time wird die komplette Reinigung überspritzter Heißkanalverteiler inklusive Abholung und Rücktransport innerhalb eines Radius von rund 300 Kilometern angeboten.