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Lanxess schließt den Verkauf seiner Kautschuksparte Arlanxeo an das saudi-arabisch-amerikanische Erdöl-Unternehmen Saudi Aramco zu Ende 2018 ab. Bildquelle: Dragonimages – Fotolia.com

Am 1. April 2016 wurde ein Joint Venture zwischen Lanxess und dem saudi-arabisch-amerikanischen Unternehmen getroffen. Daraus ging die Gründung des Spezialkautschukherstellers Arlanxeo mit dem Hauptsitz in Maastricht, Niederlande, hervor. Dieser erzielte 2017 einen Umsatz von rund 3,2 Mrd. EUR und beschäftigt momentan etwa 3.800 Mitarbeiter an 20 Produktionsstandorten weltweit. Die dort produzierten Hochleistungs-Kautschuke finden unter anderem in der Automobil- und Reifenindustrie, der Bauindustrie sowie der Öl- und Gasindustrie Verwendung.

Lanxess richtet sich nach Verkauf neu aus

Das Kölner Unternehmen legte mit der Ausgliederung des Geschäfts mit synthetischen Kautschuken die Grundlage für seine strategische Neuausrichtung. Seitdem konzentriert sich die Firma auf das Wachstum in Spezialchemiemärkten und hat infolgedessen bereits verschiedene Akquisitionen in diesem Bereich getätigt.

Das Kölner Unternehmen machte 2017 einen Umsatz von 9,7 Mrd. EUR und zählt aktuell rund 15.500 Mitarbeiter weltweit. Das Unternehmen ist derzeit an 59 Produktionsstandorten weltweit präsent. Das Kerngeschäft bilden Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von chemischen Zwischenprodukten, Additiven, Spezialchemikalien und Kunststoffen.

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