Die Automobilindustrie muss nicht nur an der Technik für E-Mobility arbeiten, sondern auch an der Kommunikation darüber.
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Ohne Silikonkautschuke geht es nicht in der Elektromobilität.
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Als Begründung nannte Robert Gnann, der Leiter des Silikon-Geschäftsbereichs, die weltweite Nachfrage: „Silikone […] ermöglichen innovative Produktlösungen und sind wegen ihres einzigartigen Eigenschaftsprofils aus vielen Schlüsselbranchen wie der Automobil-, Medizin- und Elektroindustrie nicht mehr wegzudenken“

Elektromobilität treibt Bedarf an Silikonkautschuk

Er erklärt das überdurchschnittliche Wachstum durch den allgemeinen Trend zu Hybridautos, Elektromobilität sowie zur Digitalisierung. Gleichwohl steigt der Markt für die alternative Stromerzeugung durch z.B. Wind und Solarenergie. Die investierten Millionen dienen demnach auch dem „[…] erheblichen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit […]“, so Gnann.

Von den Ausbaumaßnahmen profitieren alle Produktgruppen im Festsilikonbereich. Im April 2018 hatte der Konzern in Jincheon (Südkorea) eine neue Produktionsstätte für Silikondichtstoffe und wärme-leitfähige Silikonmassen in Betrieb genommen. Mithilfe des Joint-ventures mit Metroark Silikone ist auch die Produktion von Silikon- Flüssigsilikon-Kautschuken im indischen Amtala angelaufen.

Der Chemiekonzern plant an seinen Produktionsstandorten Burghausen (Deutschland), Adrian (US-Bundesstaat Michigan) und Zhangjiagang (China) Kapazitätszuwächse. Außerdem wird derzeit der Bau einer neuen Anlage am Standort Charleston (US-Bundesstaat Tennessee) geprüft. Produktion hoch disperser Kieselsäure soll dort beginnen. Seit 2016 wird dort polykristallines Silicium hergestellt.

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