Trends zum Anfassen im Automobilsalon – hier das Future Interior Concept von VW.
Bildquelle: alle Dr. Etwina Gandert/Redaktion KGK

Wegen der fortschreitenden Verbreitung von automatisch angetriebenen Schließsystemen an Fahrzeugen veröffentlichte der wdk dazu eine neue Leitlinie. Bildquelle: alle Dr. Etwina Gandert/Redaktion KGK

Der wdk hat ab sofort zwei neue Leitlinien im Bereich der Abschalt-Einrichtungen zu Schließsystemen an deutschen Kraftfahrzeugen veröffentlicht. Hintergrund ist die fortschreitende Verbreitung von automatisch angetriebenen, Fremdkraft betätigten Schließsystemen an Fahrzeugen wie etwa Schiebedächer, Seitentüren oder Heckklappen. Dies machte es aus Sicht des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie notwendig, die dabei auftretenden Kräfte zu beschreiben und zu begrenzen.

In der Leitlinie 3001 werden die Einklemmkräfte des Schließsystems definiert und dabei die möglichen Gefahren- bzw. Sicherheitsbereiche bei der Schließbewegung betrachtet. Hierzu erfolgt unter anderem eine Erläuterung der unterschiedlichen Schließbewegungen, die neben anderen Faktoren ausschlaggebend für die wirkenden Einklemm-Kräfte sind. In der Leitlinie 3001 werden zudem Anforderungen an das Schließsystem konkretisiert und Vorgaben für eine korrekte Messwertaufzeichnung gemacht.

Neue Leitlinie enthält mehr Informationen zu Prüfkriterien von Schließsystemen

Aufbauend auf der Leitlinie 3001 beschäftigt sich die neue Leitlinie 3002 mit den Kriterien für taktile, also tastberührende Schaltleistungen oder im Falle von redundanten taktilen und nichttaktilen Schaltleisten, deren taktilen Eigenschaften. Das Hauptaugenmerk dieser Leitlinie liegt auf den Bewertungsverfahren und den Prüfkriterien.

Beide Leitlinien können direkt über den Leitlinien-Shop auf der wdk-Homepage bezogen werden. Der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e.V. ist die Spitzenorganisation der deutschen Hersteller von Bereifungen und Technischen Elastomer-Erzeugnissen. Er vertritt gut 160 Unternehmen mit rund 75.000 Beschäftigten und einem Gesamtjahresumsatz von mehr als elf Milliarden Euro.

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