Spritze mit Adapter für das Einschrauben von Kanüle und Spritzenverschluss (Bildquelle: Gerresheimer)

Als Material für den Adapter wurde der Konstruktionswerkstoff Apec 1745 von Covestro, Leverkusen gewählt. Das transparente Hochtemperatur-Polycarbonat verfügt über eine hohe Wärmeformbeständigkeit und kann mit gängigen Methoden – wie etwa mit Gamma-Strahlen oder Ethylenoxid – sterilisiert werden. Ein weiterer Vorteil ist die hohe Schlagzähigkeit. Das System wird im Zwei-Komponenten-Spritzguss als Hart-Weichkombination gefertigt. Zuerst entsteht der Adapter, dann wird mit einem thermoplastischen Elastomer die Verschlusskappe angespritzt. Das Drehen der Verschlusskappe zum Öffnen der Spritzen setzt Laschen frei, die sich abspreizen und ein erneutes Verschließen der Kappe verhindern. Die Spritze kann nicht unbemerkt geöffnet und verschlossen werden. Diese Originalitätssicherung verhindert einen Missbrauch der Systeme und Produktfälschungen bei Arzneimitteln.