Wasserdampfdurchlässig, flexibel und belastbar: TPU als Basis für Gewebe, Folien, Vliese, Garne und Beschichtungen (Bildquelle: BASF)

Zudem lassen sie sich hervorragend verkleben und verschweißen. Ähnliche Eigenschaften spielen auch bei der Verwendung des Materials in Medizinfolien eine wichtige Rolle. So sorgt die neue opake Folientype Elastollan SP 818 für eine sehr hohe Wasserdampfdurchlässigkeit, verbunden mit guten Haftungs- und Verarbeitungseigenschaften speziell in der Blasfolienextrusion. Ebenso lassen sich TPU-basierte Klebstoffe herstellen. Elastollan Bondura ist ein TPU für lösungsmittelhaltige Klebstoffe und Extrusionsbeschichtungen. Es kann als Basispolymer für Einkomponentenklebstoffe oder in Kombination mit Vernetzungsmitteln verwendet werden. Elastollan Hotbond ist ein TPU für Schmelzklebstoffe. Der Schmelzflussindex kann abhängig vom jeweiligen Typ angepasst werden. Ebenfalls in der Produktpalette enthalten sind aus dem TPU gesponnene Freeflex-Fasern. Von sehr steifem bis zu weichem und elastischem Material ist alles vertreten. Jede Faser erfüllt verschiedene Anforderungen, beispielsweise als Schuhobermaterial, Kleidung oder Anti-Laufmaschen Strumpfhosen. Aufgrund der hohen Elastizität sorgt sie für eine ideale Passform. Die Fasern sind außerdem in Farbe und Beschaffenheit variabel, pflegeleicht und nachhaltig. Die Faser hat auch das Modelabel Seven Crash inspiriert und zu einer Zusammenarbeit mit dem Ludwigshafener Unternehmen geführt. Die daraus entstandene Kollektion „Quantus“ steht für die Verbindung von modischem Design und hoher Funktionalität und war in diesem Jahr auf der New York Fashion Week zu sehen.