Koordinatenmessgerät mit großem Messbereich bei kleinem Flächenbedarf (Bildquelle: Werth Messtechnik)

Aus der offenen Bauweise ergibt sich eine unbegrenzte Lebensdauer, da im Bedarfsfall Verschleißteile ausgetauscht werden können. Die Röhre steht mit 130 kV oder 160 kV maximaler Röhrenspannung zur Verfügung und sorgt damit für ein breites Einsatzspektrum für Kunststoff- und Metall-Werkstücke. Bei der Rastertomografie werden nacheinander Durchstrahlungsbilder der verschiedenen Werkstückbereiche aufgenommen. Aus allen Bildern in verschiedenen Drehlagen des Werkstücks wird das Werkstückvolumen rekonstruiert und mithilfe des patentierten Subvoxeling-Verfahrens die Messpunkte an den Materialübergängen berechnet. Dieses Verfahren ermöglicht die Messung größerer Werkstücke bis zu 450 mm Länge. Alternativ können auch kleinere Objekte mit hoher Auflösung oder gemeinsam mit reduzierter Messzeit erfasst werden. Als Messergebnis stehen komplette Werkstück-Volumen mit nahezu beliebig einstellbarer Auflösung in allen Koordinatenachsen zur Verfügung. Die Messpunktewolke ermöglichen sowohl Soll-Ist-Vergleiche, mit denen problematische Bereiche auf einen Blick zu erkennen sind, als auch die Messung der geometrischen Eigenschaften. Das neue Gerät ist auch für Inline-Anwendungen geeignet. Dies wird unter anderem durch die Rekonstruktion des Werkstückvolumens in Echtzeit parallel zur Messung, die schnelle Auswertesoftware und die On-The-Fly-CT ermöglicht.