Der jüngst entwickelte Polyamid-Schaum ermöglicht einzigartige Anwendungsmöglichkeiten in den Bereichen Leichtbau und Geräuschdämmung. (Bildquelle: Asahi)

Asahi Kasei, Düsseldorf, stellt PA 6.6 komplett vom Monomer bis zum Compound her. Basierend auf dieser Expertise entwickelt das Unternehmen derzeit den PA-Foam, einen Schaumstoff auf Der Schaumstoff verfügt über die typischen hitze-, chemikalien- und ölbeständigen Eigenschaften von Polyamid, gemischt mit einer hohen Steifigkeit oder geräuschreduzierenden Qualität – je nach Form der Schaumstoffperlen. Der Werkstoff mit runden Schaumstoffperlen weist eine hohe Steifigkeit auf und ist damit ein vielversprechendes Substitut für Aluminium und Metall in strukturellen Anwendungen sowie für den Einsatz in Isolatoren, Leitungen, Abstandhaltern oder anderen Leichtbaueilen des Batteriegehäuses in Elektrofahrzeugen. Der Schaumstoff aus Schaumstoffperlen mit C- oder Makkaroni-Form sorgt neben den typischen Polyamid-Merkmalen auch für ein sehr gutes Geräuschdämpfungsverhalten. Mögliche Anwendungen finden sich überall im Auto, insbesondere im Motorraum. Für Motorabdeckungen verwendet, trägt es nicht nur zum Leichtbau bei, sondern reduziert auch die abgestrahlten Motorgeräusche. Diese geräuschdämpfenden Eigenschaften des Schaumstoffs tragen auch zu einem verbesserten Komfort innerhalb des Fahrzeugs bei. Dazu eignet sich der Schaumstoff  als Material für die Isolierung und Reduzierung der Lärmabstrahlung vom Auto selbst. Zudem sorgt er für deutlich bessere Lärmdämmung bei externen Geräuschquellen. Mögliche Anwendungen finden sich im Fahrzeugdach und in der Motorhaube, aber auch in der Sitz- und Bodenstruktur. Schaumstoffperlen aus Polyamid lassen sich im Dampfformverfahren auf handelsüblichen Polystyrol-Formanlagen verarbeiten.