Premiere für den Zwei-Komponenten-AMM-Prozess. An die Teile aus amorphem Metall wird eine Silikon-Dichtung direkt angespritzt. (Bildquelle: Engel)

Die Victory AMM liefert in kurzen Zykluszeiten einsatzfertige Bauteile mit hoher Oberflächenqualität. Auf der K kombiniert das Unternehmen für die Herstellung von Zwei-Komponenten-Gehäuse­demoteilen eine Victory 120 AMM mit der Vertikalspritzgießmaschine Insert 60V/45, die mit einem 2-Stationen-Drehteller ausgerüstet ist. Für die vollautomatisierte Fertigung integriert die Produktionszelle sowohl einen Viper Linear, als auch einen Easix Knickarmroboter. Zunächst der Gehäusegrundkörper aus der Zirkonium-basierten Legierung spritzgegossen. Hierfür entnimmt der Roboter einen Rohling aus dem Vereinzeler und übergibt diesen an die Spritzeinheit. Nach weniger als 70 Sekunden ist die Metallkomponente fertig ausgeformt. Der Roboter entnimmt das Bauteil und legt es in einem Tray ab. Von dort übernimmt der Knickarmroboter. Er platziert die Komponente in der unteren Werkzeughälfte auf dem Drehteller der nächsten Spritzgießmaschine, wo eine Dichtung aus Flüssigsilikon angespritzt wird. Über feine Durchbrüche in der Gehäusefläche füllt die Elastomerkomponente auch die Dichtungsstruktur auf der Bauteilunterseite aus. In der Produktreihe sind Legierungen auf Basis von Zirkonium und Kupfer für Großserienanwendungen verfügbar. Legierungen auf Basis von Titan, Eisen und Platin sind in Vorbereitung.

Halle/Stand 15/B42–C58