Chemische Treibmittel-Masterbatches reduzieren den Kunststoffanteil in Verpackungen. (Bildquelle: Clariant)

Wenn der Druck nach dem Einspritzen der Schmelze ins Spritzgießwerkzeug beziehungsweise nach ihrem Austreten aus dem Extrusionswerkzeug reduziert wird, bildet das Material Gasblasen, die das Polymer verdrängen, sodass zur Fertigung weniger Kunststoff benötigt wird. Verarbeiter berichten von Materialeinsparungen von 10 Prozent oder mehr bei der Fertigung von Einschicht- als auch coextrudierten Flaschen und Folien. Da das Material in der Verarbeitungsmaschine außerdem zur Plastifizierung des Kunststoffs beiträgt, reduziert sich die dafür erforderliche Wärmezufuhr. Die Masterbatches sind in Form von Mini-Pellets lieferbar, deren Körnung nur halb so groß wie die von Standardgranulaten ist. Dadurch lassen sich schon bei geringer Dosierung homogenere und feinerzellige Schaumstrukturen erzielen.

Halle/Stand 8A/J11