Ein Schwerpunkt der Forschungsbemühungen ist leitfähiges PLA-3D-Druck-Material. (Bildquelle: Grafe)

Das Material wird spröde, lässt sich schlecht wickeln oder von der Spule zum Extruder des 3D-Druckers fördern. Auch Lasermarkierungen lassen sich bei 3D-gedruckten Teilen erzeugen. Herausforderung hierbei ist das notwendige Additiv so homogen wie möglich einzuarbeiten, damit bei der Lasermarkierung keine Unterschiede zwischen den Schichten zu sehen sind. Immer wiederkehrend sind auch Anfragen nach hochgefüllten Batches, um den Schichtaufbau von 3D-gedruckten Teilen zu überdecken. Hierzu stehen viele Möglichkeiten zur Verfügung und auch weitere Effekte, die mithilfe von Additiven in das Druckmaterial eingearbeitet werden können. Hierzu gehört das Nachleuchten oder neu entwickelte, transparente PLA-Typen. Zudem verfügt das Unternehmen über Zusatzstoffe, welche die Materialeigenschaften verändern, etwa sogenannte Light-Diffusor-Additive bei transparenten Polymeren, um die Lichtstreuung zu verbessern. Mögliche Anwendungen hier sind Abdeckungen von Lampen oder LEDs. Auch Additive, die die Oberfläche beeinflussen, beispielsweise durch die Erzeugung eines Mattierungseffekts, stehen im Programm. Ein weiteres Highlight: Unter dem Begriff Color on Demand wurde gemeinsam mit Color Fabb, einem Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Produktion von hochwertigen 3D-Druckfilamenten spezialisiert hat, ein Service etabliert, der eine benutzerdefinierte Produktion ab zwei Kilogramm pro Farbe anbietet.

Halle/Stand 6/E75-E77