Die Simulationssoftware sorgt für neue Möglichkeiten zur weiteren Vorhersage des Expansionsverhältnisses bei der chemischen PU-Schaumanalyse. (Bildquelle: Simpatec)

Dies hilft wesentlich die weiteren Entscheidungsprozesse zu beschleunigen. Nicht zu vergessen die neuen Möglichkeiten im Bereich von Leichtbauteilen in der Automobil- und Luftfahrtbranche sowie die bedeutsamen Verbesserungen für Simulationslösungen für Verbundwerkstoffe. Eine Menge Aufwand wurde in die Weiterentwicklung technischer Möglichkeiten der Gaim- und Waim-Module investiert. Diese unterstützen die Push-Back Technologie, in der dargestellt wird, wie die Schmelze durch das Gas/Wasser zurück in den Zylinder der Spritzgießmaschine gedrückt wird. Die Neuerungen der jüngsten Version R17 ermäglichen, das Verhalten beim Injizieren von Gas und Wasser genauer zu untersuchen, um sowohl leichte Bauteile, als auch Bauteile mit Hohlräumen herstellen zu können, sowie Materialverschwendung zu reduzieren und eine höhere Oberflächenqualität als bei der Short-Shot-Methode zu erzielen. Ein weiterer Fokus ist im Bereich der Kühlanalyse zu finden. Hier haben Anwender jetzt die Möglichkeit, die Leistungsfähigkeit von Werkzeugtemperaturreglern präzise zu bewerten, indem wichtige Daten wie der maximale Druckabfall, die gesamte Fließrate und Wärmeabgabe zur Verfügung gestellt werden. Für Fertigungsprozesse im Leichtbau bietet das Moldex-3D-Materiallabor jetzt umfassende Materialprüfungsdienste zur Charakterisierung kritischer Materialparameter, einschließlich des Expansionsverhältnisses von Polyurethanschäumen.