Die Produktentwicklung für Elastomer-Anwendungen in der Elektromobilität erfordert hohe Kompetenz. 
Bildquelle: Herr Loeffler / Stock.Adobe.com

Die Produktentwicklung für Elastomer-Anwendungen in der Elektromobilität erfordert hohe Kompetenz.
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In den letzten 24 Monaten wurde eine Vielzahl von Produktentwicklungen zum Thema Brennstoffzellen und unterschiedlichste Dichtsysteme für Batterieabdichtungen an den Spritzgießmaschinenbauer Klöckner Desma, Fridingen, herangetragen. Hierbei kommen neue Werkstoffe und Werkstoffkombinationen zum Einsatz, die umfangreiche Versuche und Berechnungen im Vorfeld nach sich ziehen. Das Unternehmen verfügt mit dem eigenem Technikum und Formenbau an jeweils vier globalen Standorten über genügend Ressourcen, diese Entwicklungen im Auftrag durchzuführen. Insgesamt steht global ein Maschinenpark von ca. 20 Maschinen unterschiedlichster Schließkräfte, für unterschiedlichste Elastomere permanent zur Verfügung. Die notwendigen Dichtsysteme bedingen oft extrem dünne Wandstärken und im Falle von Batteriedichtungen enorme Fließlängen. Mit der weiterentwickelten Smart Flow-Fließsimulation lassen sich unter Berücksichtigung des gesamten Fließstroms, inkl. Spritzeinheit, wertvolle Erkenntnisse vor Erstellung einer Versuchsform oder Serienform gewinnen. Da es sich sehr häufig um globale Entwicklungsprojekte handelt, wurde in einigen Fällen die komplette Verfahrensentwicklung in dem deutschen Werk parallel zur Serienformerstellung am Produktions-standort in Asien realisiert. Dadurch konnte in der Realisierung von Produktionsanlagen sehr viel Zeit eingespart werden. Die Anforderung an solche Verfahrensentwicklungen werden in den nächsten Jahren exponentiell zunehmen, um den Mobilitätswandel vorwärts zu bringen. Neben den erfahrenen, kautschukverarbeitenden Unternehmen wenden sich nun auch Firmen an Desma, die bisher nicht in der Elastomerverarbeitung aktiv waren. Diese benötigen weitgehende Unterstützung rund um den gesamten Fertigungsprozess, um die Produktionsprozesse serienreif zu machen. Dazu gehört auch die personelle Unterstützung in der gesamten Anlaufphase, die das Maschinebauunternehmen durch seine global positionierten Anwendungstechniker bieten kann.