Um Jahr 2020 findet die Fakuma virtuell statt. (Bildquelle: P. E. Schall)

Die Fakuma gilt internationaler Anlaufpunkt für Spritzgießen, Extrusionstechnik, Thermoformen und 3D-Printing. Nun erweist sich die Fakuma-Virtuell als wertvolles Instrument dafür, Fachbesuchern Neuheiten rund um Material, Maschinen, Peripherie, Prozesse, Simulation, Verfahren, Technologien und Tools sowie Kunststoffbe- und -verarbeitung zu präsentieren. In benutzerfreundlich strukturierten virtuellen Showrooms zeigen Aussteller ihre Messehighlights und Produktneuheiten. Dazu stellen die Unternehmen zusätzlich zu Fotos, Texten, Datenblättern und Broschüren auch Termine für spannende Webcasts ein. Für diese können sich Fachbesucher direkt im Showroom anmelden können. So bietet diese Messeplattform Ausstellern und Fachbesuchern gleichermaßen einen hohen Nutzen; praxisorientierte Lösungen für den technologischen Wandel in der Kunststoffbranche sind auch in diesen messefreien Zeiten unmittelbar verfügbar. Der Messeveranstalter P. E. Schall hatte in Abstimmung mit dem Ausstellerbeirat die diesjährige Messe pandemiebedingt auf 2021 verschoben.

Branchen- und Technologiebarometer wichtiger denn je

Kunststoff hat in diesem pandemiegeprägten Jahr eine neue Bedeutung erhalten. Etliche Aussteller verweisen zum Beispiel auf konkrete Projekte und Produkte zur Eindämmung der Virusausbreitung, etwa durch Schutzbrillen und Masken. Viele Unternehmen konnten ihr vorhandenes Know-how bezüglich Automatisierung, Digitalisierung und Produktionseffizienz nutzen und auf aktuelle Anwendungen übertragen. Insoweit unterstreicht auch die Fakuma-Virtuell ihren Wert als Branchen- und Technologiebarometer. Zusätzlich zu Produkten und Lösungen für den Infektionsschutz stehen Themen wie Umweltverträglichkeit, Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft und Biokunststoffe oben auf der Agenda.

Spezielle Lösungen gemeinsam erarbeiten

Die Fakuma ist global als einzigartiges Messevent anerkannt und wird weithin in jedem Jahr als Branchenhighlight besonders erwartet. Nun hat der Messeveranstalter mit dem virtuellen Format der 27. Fakuma eine zusätzliche und dauerhafte Möglichkeit geschaffen, um sich auch digital an einem Ort übersichtlich und kompakt zu informieren. Über die Fakuma-Virtuell können Fachbesucher die gewünschten Informationen mittels der thematisch fokussierten Suchmaschine selektieren oder über die Stichworteingabe relevante Treffer für ihr Business erzielen. Über die funktionale Trefferliste können Besucher individuelle Problemlösungsanfragen an die Aussteller versenden, um spezielle Lösungsansätze für den industriellen Praxisalltag gemeinsam zu erarbeiten.

Fakuma 2021 in Vorbereitung

Die Fakuma 2021 ist in Vorbereitung. (Bildquelle: P. E. Schall)

Die Fakuma wird weithin in jedem Jahr als Branchenhighlight besonders erwartet. Mit dem virtuellen Format hat der Messeveranstalter eine zusätzliche und dauerhafte Möglichkeit geschaffen, sich auch digital übersichtlich und kompakt zu informieren. Den persönlichen fachlichen Austausch zwischen Anbieter und Anwender kann die Fakuma-Virtuell zwar keinesfalls ersetzen, aber mit ihr steht das Produkt- und Leistungsportfolio der Fakuma optimal strukturiert und fortwährend zur Verfügung. Unterdessen schafft der Messeveranstalter mit der Planung der Fakuma 2021 vom 12. bis 16. Oktober 2021 in Friedrichshafen die Plattform für die adäquate Behandlung aller wichtigen Themen der Kunststoffbranche, die für die Gegenwart und Zukunft bedeutsam sind. (jhn)