Die Studie beschreibt das technologische Potenzial der Klebtechnik für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. (Bildquelle: Fraunhofer IFAM)

Sie beschreibt branchenübergreifend die Rolle der Klebtechnik im Kontext von Kreislaufwirtschaft sowie Ökobilanzen und ordnet diese in die politischen Rahmenbedingungen aus globaler und europäischer Sicht ein. Die aus den Kreislaufgedanken resultierenden Herausforderungen bedingen eine enge Vernetzung aller Akteure entlang von Wertschöpfungsketten und eine ganzheitliche Betrachtung geklebter Produkte. Rohstoff- und Klebstoffhersteller, Klebstoffanwender, Produkthersteller, Endkunden und Wiederverwerter werden als Teil des Systems „Kleben“ entlang des Lebenszyklus geklebter Erzeugnisse zukünftige Wertschöpfungskreisläufe bilden. Zur Unterstützung der Umsetzung zeigt die Studie Strategien für alle Zielgruppen hinsichtlich der Entwicklung von Klebstoffen, des Produktdesigns sowie Demontageprozessen auf. Die Digitalisierung wird auch für die Klebtechnik ein wesentlicher Treiber zu einer nachhaltigeren Kreislaufwirtschaft sein. Digitale Werkzeuge und die Verfügbarkeit detaillierter material- und prozessbezogener Daten entlang gesamter Wertschöpfungsketten ermöglichen zukünftig den Entwicklern von Klebungen die Identifizierung umweltschonender Optima. Zu diesem Thema gibt die Studie Einblicke in neueste Forschungsergebnisse und führt den Leser in die klebtechnischen Fertigungstechnologien der Zukunft ein.