Mit den neuen, optimierten Masterbatches bleibt die Formaldehydemission von POM-Bauteilen auf niedrigem Niveau (Bild: Tosaf)

Eine an einem unabhängigen Institut durchgeführte Prüfung zeigt die Effizienz der getroffenen Maßnahmen am Beispiel eines handelsüblichen emissionsarmen POM-Typs, dem ein Kombimasterbatch zugegeben wurde. Dort konnte die Formaldehydfreisetzung von nicht zulässigen 8,8 ppm bei Einsatz des herkömmlichen Masterbatches durch den Wechsel zu einem Masterbatch mit optimiertem Farbpigment und Trägerwerkstoff auf sehr gute Werte unter 6 ppm verringert werden.

Das Portfolio der von dem Unternehmen angebotenen emissionsreduzierten POM-Masterbatches reicht von Typen in Standard- und kundenspezifischen Farben über funktionale Ausführungen, beispielsweise mit Gleitmitteln, UV- oder Hitzestabilisatoren, bis zu Kombinationsprodukten mit oder ohne Farbkomponente. Typische Anwendungen sind neben Kfz-Innen- und -Außenteilen sowie der Fördertechnik auch Komponenten für die Büro- und Unterhaltungselektronik und Weiße Ware in Form von Küchen-Klein- und -Großgeräten.