Im Rahmen seiner Asien-Offensive baut der Chemiekonzern Lanxess in der chinesischen Stadt Qingdao eine neue Anlage zur Herstellung von Schmierstoff-Additiven. Die Produktionsstätte der Business Unit Rhein Chemie wird spätestens im vierten Quartal 2008 mit zunächst 50 Mitarbeitern den Betrieb aufnehmen. Die Investitionssumme ist auf einen einstelligen Mio.-Euro-Betrag veranschlagt. In der neuen Anlage wird sich die Business Unit auf die Herstellung maßgeschneiderter Additiv-Formulierungen für Schmierstoffe konzentrieren. Die Formulierungen mit dem Produktnamen Additin, die für bessere Leistungen und eine längere Lebensdauer in industriellen Anwendungen sorgen, sollen auch zum Umweltschutz beitragen, indem sie die zurzeit in China eingesetzten umweltbelastenden Produkte ersetzen.

In Qingdao produziert die Rhein Chemie bereits seit 1999 im Rahmen eines Joint Ventures Kautschuk-Chemikalien. Die Kapazität für polymergebundene Chemikalien (Rhenogran) wurde im vergangenen Jahr durch die Inbetriebnahme einer zweiten Produktionsanlage verdoppelt. Lanxess beschäftigt in China derzeit über 800 Mitarbeiter, davon rund 160 bei der Rhein Chemie in Qingdao.