Um die steigende Kundennachfrage nach Ethylen-Propylen-(Dien)-Kautschuk (EP(D)M) zu erfüllen, will Lanxess, Leverkusen, seine Produktionskapazitäten auf über 140000 t/a erweitern. Dazu wird der Chemiekonzern in Debottlenecking- und Modernisierungsmaßnahmen wie etwa eine erweiterte Prozesssteuerung investieren. „Da die in der Vergangenheit ergriffenen Optimierungsmaßnahmen an unseren Produktionsstandorten Marl und Texas bereits wirken, werden sich die Investitionen im kleinen Rahmen bewegen. Wir sind zuversichtlich, die Kapazitätserweiterung bis zum Jahresbeginn 2008 abschließen zu können“, erläutert Robert Gnann, Leiter des EP(D)M-Geschäfts, das zur Business Unit Technical Rubber Products gehört.

Im vergangen Jahr hatte das Unternehmen sein EP(D)M-Geschäft neu gegliedert. Marketing, Forschung, Produktion und Controlling wurden in der Lanxess Buna GmbH Marl zusammengeführt. In den USA bündeln sich die EP(D)M-Aktivitäten in der Lanxess Buna LLC, die am 1. März eigenständig wurde.